Ben Leinenbach - acoustic guitar, vocals

Geboren wurde er 1967 im schönen Wasserburg am Inn. Er war schon früh sehr musikalisch, was sich im Singen stundenlanger postmoderner Arien äußerte. Später hatte er dann eine Mundharmonika aus hellgrünem Plastik. Das war natürlich toll. Außerdem hatte die Familie immer ein Klavier, dass er gerne mal bearbeitete. Mit Eintritt in die Schule zwang man ihn zum Blockflötenunterricht, auf dem Gymnasium lernte er dann Geige und Bratsche. Da seine Eltern ausschließlich klassische Musik hörten, war seine erste Beatlesplatte (die er nachts heimlich mit Kopfhörer hörte) für ihn der absolute Wendepunkt in seinem bis dato noch kurzem Musikantenleben: „Yeah! Yeah! Yeah!“

Auf diesen Kulturschock hin musste er sich also mit seinen zarten 13 Jahren notgedrungen selbst das Gitarrespielen beibringen und spielte in einer netten Anfängerband, später dann auch Solo und hatte drei Jahre später im Rossi in Wasserburg seinen ersten kurzen Solo-Live-Auftritt, er war zwar noch verdammt grün, aber dem Publikum gefiel es scheinbar.

Es folgte dann eine Band namens „Tullamore Dew“ – immerhin mit ausschließlich eigenen Stücken – sowie eine herrlich abgedrehte Band namens „Oed“ und nicht zu vergessen „First Fudge“ mit Peter Frank, dem er viel von seinem Gitarrenspiel verdankt.

1991 traf er beim Studium der Musikwissenschaft einen sehr netten Menschen und grandiosen Pianisten namens Jörg Müller und sie gründeten gemeinsam die Band „Instinkt„, in der sie überwiegend eigene Songs auf Jazzrock-Basis darboten. Weitere Bandmitglieder waren sein Bruder Wolfgang Feulner, Klaus Reichenauer (u.a. „Chiemsee Cowboys“) und sein Nachfolger Borwin Kohnert an der Gitarre, sowie Christian Schantz und Andi Pioch am Bass.

Zwei Jahre später lernte er auch Luca Gabanizza kennen – ein genialer Gitarrist, Sänger und Songwriter mit dem er  über 10 Jahre „on the road“ war. 1995 nahmen sie eine selbst produzierte CD namens „Benluca“ – „Dreamland“ auf.

Straßenmusiker in London
Mit 30 Jahren war er ein Jahr als Straßenmusiker in London und spielte dort sowohl solo, als auch als einziger „Farbiger“ (er wird manchmal rot, weiß oder blau ;-)) in einer Band mit „Schwarzen“.

Danach stieg er bei der „Resi Schmelz Combo“ ein, außerdem musste aber ein anständiger Job her und er bewarb sich in der Stiftung Attl, die ihn auch prompt einstellte. Dort gründeten sie 2002 das „ABM-Orchester„, eine Band aus 10 Bewohnern und 5 Betreuern, die bis heute erfolgreich durch die Lande tourt. Außerdem durfte er sich dort auch als Veranstalter und Mischer betätigen.
2007 folgte die Formation „Trio Mio“ – rein akustisch mit Gesang, Gitarren, Akkordeon und Kontrabass – ein Trio das ihm unheimlich Spaß macht. 2011 kam mit „Folks“ eine weitere Band dazu, hier spielt er mit seinem alten Freund Jörg Müller und Robert Winkler, sowie der Sängerin und Initiatorin des Projekts Claudia Rucker, die Lieder von Leonard Cohen in neuen Arrangements – im Wechsel mit Gedichten, Zitaten und Anekdoten.

 


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